Das Getreide Dinkel

Dinkel ist ein besonderes Getreide; sein Korn ist von Anfang an komplett von einer schützenden Spelze umgeben. Entfernt man nach der Ernte diese Spelze durch das sogenannte Gerben, so erhält man das reine Dinkelkorn, das direkt zu Mehl oder Flocken verarbeitet werden kann. Die entfernte Spelze findet beispielsweise in Dinkelspelzkissen Verwendung.
Wie andere Getreidesorten ist auch Dinkel reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch bei machen Inhaltsstoffen ist der Gehalt besonders hoch und erwähnenswert. 
So zum Beispiel bei Vitamin E, das bekannt ist für seine antioxidative Wirkung, die die Zellen vor frühzeitiger Alterung bewahrt. Oder bei Phosphor, das als Bestandteil der DNA für alle Lebewesen essentiell ist. Auch der Gehalt an Aminosäuren - essentiellen und nicht essentiellen - ist im Dinkel besonders hoch. Wie beispielsweise an Glutaminsäure, die eine wesentliche Rolle im Zellstoffwechsel des Menschen spielt.

Dinkel wird oft mit Weizen verglichen. Denn botanisch gesehen, zählt der Dinkel zur gleichen Familie wie der Weizen. Und dennoch unterscheiden sich die zwei Getreidesorten bezüglich ihrer Inhaltsstoffe und Eigenschaften wesentlich voneinander. Dinkel ist ein ursprüngliches Getreide, das leicht verträglich ist und allergikerfreundlich.

Weizen führt dagegen als stark optimiertes Getreide bei immer mehr Menschen zu den unterschiedlichsten Symptomen einer sogenannten Weizenunverträglichkeit. In diesem Fall stellt der Dinkel eine wertvolle Alternative zum Weizen dar. Doch wichtig ist es, die alten, reinen Dinkelsorten wie Oberkulmer Rotkorn, Bauländer Spelz, Schwabenkorn und Franckenkorn zu verwenden. Denn bei neueren Dinkelsorten ist meist Weizen eingekreuzt, wodurch sie für Weizenallergiker nicht geeignet sind.

Für die hochwertigen Erbacher Dinkelprodukte verwenden wir überwiegend die reine Dinkelsorte Franckenkorn, in kleinen Mengen auch Bauländer Spelz.